Brachypelma smithi

Brachypelma smithi     F. Cambridge, 1897                               

Herkunft :

Mexico, südlich Jalisco bis nordwestlich Oaxaca

Lebensweise :

Bodenbewohnend

Körperlänge :

etwa 6-7 cm

Aussehen :

Weibchen/Männchen: Grundfärbung dunkelbraun bis schwarz, Carapax  mit gelb-orange Haarsaum, Patellen der Beine beige mit orange-roter Flammenzeichnung, Tibia zur Hälfte beige gefärbt. An den Beinen vereinzelt helle Haare. Wie alle Vogelspinnen-Arten des Mittel- u. Südamerikanischen Kontinentes besitzt auch Brachypelma smithi Brennhaare.

Haltung :

Trockensavanne, Trockenwald,

Temperatur: Tag: 20° - 26°C, Nacht: 18° - 20°C

Das Terrarium sollte eine Grundfläche von 30x30x30 cm nicht unterschreiten. Walderde mit Lehmanteil, hoch eingefüllt bis zu 30 cm nach hinten ansteigend, sorgt dafür dass die Tiere ihre Bauten und Gänge graben können. Als Unterschlupf dient z. B. eine halbe Korkröhre, die etwas schräg in den Boden eingegraben wird. Oder eine Höhle vorstechen. B. smithi wird diese dann gerne erweitern. Echte Pflanzen verbessern das Klima, sollten aber mit wenig Feuchtigkeit auskommen. Hier bieten sich Tillandsien oder Sukkulenten an. Entgegen anderer Meinungen sollte B. smithi nicht zu trocken gehalten werden. Es reicht, eine kleine Ecke im Terrarium immer leicht feucht zu halten. Zu feuchte Haltung allerdings ist zu vermeiden, es animiert B. smithi zum Umherwandern und Klettern an den Scheiben. Bei allen "trocken" gehaltenen VS sollte eine kleine Wasserschale nicht fehlen.

Verhalten:

Im Allgemeinen friedlich, verteidigt sich durch Bombardieren, selten durch Drohen oder Giftbiss. Ältere Exemplare sind häufiger außerhalb des Unterschlupfes zu sehen. Da B. smithi als friedlich gilt und optisch zu den "bunten Brachypelmen" gehört, eignet sie sich sehr gut für den Einstieg in die Vogelspinnenhaltung. Trotz allem sollte B. smithi aber stets mit dem nötigen Respekt behandelt werden, da auch sie sehr leicht einmal launisch sein kann. Bei Arbeiten im Terrarium empfehle ich Gummihandschuhe, da B. smithi ihr Terrarium gerne mit ihren Brennhaaren auskleidet. B. smithi ist ein guter Futterverwerter, daher nicht zu viel und zu oft füttern.

Bemerkungen :        

Da Brachypelma smithi in den 80iger u. 90iger Jahren in "Mode" kam wurde sie so stark in ihrem Habitat abgesammelt, dass sie (wie alle Brachypelmen) in die Washingtoner Artenschutzliste, Anhang II, aufgenommen wurde. Für ihre Haltung benötigt der Besitzer einen Herkunftsnachweis, um auszuschließen dass es sich um einen Wildfang handelt. Sie wird mittlerweile erfolgreich nachgezüchtet, so dass man beruhigt eine Nachzucht mit Nachweis erwerben kann.

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